Die Stadt Delbrück beteiligt sich in diesem Jahr erstmals an den Coming Out Days der Landesfachstelle BLICK und setzt damit ein klares Zeichen für Akzeptanz, Respekt und Vielfalt. Am 26. September 2025 wird vor dem Delbrücker Rathaus erstmals die Regenbogenfahne unter dem Motto „Delbrück zeigt Farbe – für Vielfalt und Toleranz“ gehisst. Die Fahne steht als Symbol der Solidarität mit lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*, inter* und queeren Menschen (LSBTIAQ*).
Parallel zur Fahnenaktion bietet die Delbrücker Bücherei im Zeitraum vom 26. September bis 12. Oktober 2025 einen Thementisch an. Besucher*innen finden dort eine Auswahl an Coming-Out-Erzählungen, Sachbüchern zu queeren Identitäten sowie aktuelle Literatur, die Vielfalt erlebbar machen.
Der internationale Coming-Out-Day am 11. Oktober ermutigt Menschen, zu sich selbst zu stehen und den Schritt des Coming-outs zu wagen. Dieser Schritt erfordert Mut, sichtbare Vorbilder und ein unterstützendes Umfeld. Denn auch heute ist ein Coming-out oft noch mit Unsicherheiten verbunden – Diskriminierung und queerfeindliche Gewalt sind leider nach wie vor Realität. „Mit den Coming Out Days wollen wir queeres Leben sichtbar machen, Vielfalt feiern und Vorurteile abbauen. Es ist uns wichtig, ein deutliches Zeichen zu setzen und zu zeigen: In Delbrück ist Vielfalt willkommen“, betont Sarah Wydrinna, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Delbrück. Die Aktion ist Teil der landesweiten Coming Out Days, die auf die Lebensrealitäten queerer Menschen aufmerksam machen und das öffentliche Gespräch fördern.
Zeichen für Solidarität und Dialog
Mit der Teilnahme an den Coming Out Days möchte die Stadt Delbrück nicht nur Sichtbarkeit schaffen, sondern auch zum Dialog anregen und allen Menschen Mut machen, selbstbewusst zu ihrer Identität zu stehen.
Auch im Kreis Paderborn finden im Rahmen der Coming Out Days vielfältige Aktionen statt. Weitere Informationen gibt es auf der Website der Landesfachstelle BLICK: www.blick-landesfachstelle.de/coming-out-days



„Lesestart - Drei Meilensteine für das Lesen“, so heißt ein bundesweites Programm zur frühkindlichen Sprach- und Leseförderung, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert und von der Stiftung Lesen bundesweit durchgeführt wird.